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Neuseeland: Einmal quer über die Südinsel! (Teil 1)

Es gibt einfach kaum etwas Schöneres, als mit dem eigenen Zuhause auf Zeit endlose Straßen in Richtung Horizont zu fahren, ohne Plan oder Zeitdruck, einfach nach Lust und Laune. Das Gefühl von Freiheit, der (noch ziemlich kalte) Fahrtwind im Gesicht, das Glücksgefühl, wenn man am Ende der Straße wieder am Meer raus kommt. Neuseeland ist klein mit viel Meer drum herum, es lohnt sich also. 

Nachdem wir in Christchurch den Camper abgeholt haben, zeigt ein Blick auf die Wettervorhersage, dass wir die Westküste im Norden besser meiden. Wir fahren also an der Ostküste entlang ein Stück in Richtung Süden. In einem kleinen Ort folgen wir einer noch kleineren Straße, an deren Ende wir einen einsamen Strand finden. Der Pazifik donnert laut über die Steine am Strand, der Wind pfeift zwischen den wenigen Bäumen hindurch und in der Ferne grasen Kühe. Wir parken, hier bleiben wir. 

Am nächsten Morgen stehe ich vor Sonnenaufgang auf, laufe am Strand entlang und sammle Steine. Hinter den Bergen geht der Mond unter, über dem Meer geht die Sonne auf. Es ist einer dieser Momente, die man nicht vergisst. Sonne und Mond gleichzeitig am Himmel, der in ein zartes Rosa getaucht ist, das Wasser reflektiert das Licht, und es ist furchtbar kalt. 

Wir frühstücken mit Blick auf den Pazifik und fahren los in Richtung Westküste. Unterwegs kommen wir an den ersten Seen vorbei: Lake Tekapo und Lake Pukaki. Es sind nicht nur die wunderschönen Seen, die Eindruck hinterlassen, sondern auch die ganzen wunderschönen Namen in Neuseeland. 

Lake Tekapo

Im Aoraki/Mt Cook Nationalpark verbirgt sich hinter jeder Kurve eine noch schönere Aussicht, ein noch besserer Blick auf die schneebedeckten Gipfel. Wir halten immer wieder an, steigen aus und staunen. Laufen über trockenes Gras den Hang hinab, ich stecke meine Hände in das eiskalte, leuchtend blaue Wasser des Sees.  

Der Blick über Lake Pukaki auf Aoraki/Mt. Cook
Der schönste Ort für eine kleine Kaffeepause
Aoraki/Mt Cook Nationalpark

Den Abschluss unseres Ausfluges in den Mount Cook Nationalpark bildet der Tasman Glacier. Ich liebe Eisberge und Gletscher und konnte es kaum erwarten, dieses Mal ganz nah an an das Eis heranzukommen. Nach einem halbstündigen Fußmarsch erreichen wir die Mündung des Flusses. Auf dem See schwimmen große Eisbrocken, immer wieder bricht ein Stück ab und landet geräuschvoll im Wasser. Außer uns traut sich niemand den mit Geröll bedeckten Hang hinab, also sitzen wir einfach eine Weile auf den Steinen und beobachten die Eisberge. 

Die wunderschöne Gletscherlandschaft
Blick auf den Tasman Lake

4 Kommentare

  1. Sascha sagt

    WELCOME BACK! Wurde auch Zeit. Das Foto mit Blick auf Mt Cook ist unglaublich, ich warte auf deinen online shop?!
    Wie lange warst du in NZ? Auch auf der Nordinsel? Ich hoffe, da kommen bad noch mehr Beiträge zu…

  2. Philipp sagt

    Das hat jetzt aber auch lange genug gedauert! Schön, dass du zurück bist, klasse Fotos, ich freue mich auf mehr 🙂

  3. Tolle Fotos! Ich glaube, ich würde prinzipiell lieber hinfahren, wenn es ein bisschen wärmer ist -obwohl der Schnee auf den Gipfeln schon toll ist. Freue mich auf die Fortsetzung!

  4. Frauke sagt

    Endlich, endlich wieder ein Beitrag von dir! Und dann gleich so einer. Die Fotos sind sehr schön, wie immer. Neuseeland steht auch auf meiner Bucket List, für wenn Zeit und Arbeit mal keine Rolle mehr spielen… man darf ja noch träumen!

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