Neufundland: Die schönsten Orte zum Fotografieren

Neufundland hat alles, was man sich wünschen könnte: Scheinbar endlose Weite, zerklüftete Klippen, wilde Tiere, unberührte Natur, bunte Häuser und den Atlantik. Geheimnisse und Dramatik pur, an jeder Ecke. Es erzählt von Entbehrungen, Einsamkeit und Optimismus, von Schönheit und Zerfall, Gemeinschaft und Traditionen. Neufundland geht ans Herz, versprochen.

Cape Spear Lighthouse

Als wir im September den Camper auf dem Parkplatz unterhalb des Leuchtturms abstellten, war niemand außer uns da. Ich lief mit Kamera bis ganz ans Ende Kanadas, an kleinen Wildblumen vorbei, die sich im Wind bogen und aussahen als würden sie tanzen. Es dauert gar nicht lange und man steht vor nichts als weitem, wildem Ozean, der an riesige Felsen donnert. Und es dauerte auch nicht lange, bis ich den ersten Wal erspähte. Und dann war auch schon Sonnenuntergang und alles war in das schönste pastellfarbene Licht getaucht, das ich je gesehen habe. Am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang war übrigens alles neblig und es hat geregnet. War trotzdem schön!

 

St. John’s

Wenn man dann schon am Cape Spear ist, kann man in St. John’s auch noch die bunten Häuser fotografieren und sich zu einer der vielen Partys begeben. Besser kann man den tag nicht ausklingen lassen, zumindest nicht in St. John’s.

 

Elliston

Nicht nur, weil man hier Puffins (was viel süßer klingt als Papageientaucher, oder?) beobachten kann, wenn man sein Fernglas dabei hat, sondern auch, weil ich in einer alten Kirche, die zu einem Restaurant umfunktioniert wurde, die besten Fish&Chips gegessen habe. Zurück zu den Puffins: Man läuft ein Stück an den Klippen entlang, bis man direkt vor dem riesigen Felsen steht, auf dem sie sitzen und nisten (North Bird Island). Von da aus stürzen sie sich dann in die Tiefe, flattern wie wild mit ihren winzigen Flügeln und suchen Futter für ihre Jungen.

 

Brimstone Head, Fogo Island

Mir ist bewusst, dass Fogo vor allem für das Fogo Island Inn bekannt ist, aber es hat so viel mehr zu bieten! Nämlich eine Ecke der Welt, wenn man den Leuten der Flat Earth Society (das sind die, die glauben, die Erde sei flach) glauben schenkt. Und egal, ob man das jetzt glaubt oder nicht, das Gefühl, am Ende der Welt zu stehen, das stellt sich ein und ist unglaublich. PS: Das Titelbild dieses Beitrags wurde auch am Brimstone Head aufgenommen!

 

 

Gros Morne Nationalpark

Als ich das erste Mal in Neufundland war, habe ich mich direkt in den Gros Morne Nationalpark verliebt: Die Tablelands sind spektakulär, zum Wandern, Fotografieren, Bestaunen. Direkt daneben Bonne Bay, in der man mit ein bisschen Glück Wale spielen sieht, Trout River mit einem wunderschönen Wanderweg oben an den Klippen entlang (dort habe ich das erste Mal einen Orca gesehen, also so richtig von ziemlich nah), und natürlich Western Brook Pond.

 

 

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