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Porto: Ein Wochenende in der schönsten Stadt

Porto ist wunderschön, das kann man einfach nicht oft genug sagen. Ich finde, ich habe riesiges Glück, ständig dort sein zu können, durch die Gassen zu wandern und über das Meer von Dächern bis zum richtigen Meer zu schauen. Es funkelt und leuchtet, ich liebe es. An diesem Wochenende leuchtet alles noch mehr, denn so ist das im Leben, wenn man die richtigen Menschen um sich hat. Wenn man abends durch die Straßen streunt, einen Plastikbecher Bier in der Hand, sich durch die Menschenmassen auf den Straßen schlängelt, fremde Leute anquatscht, vor Bars und Kneipen sitzt, über den Sinn des Lebens philosophiert und bis frühmorgens um die Häuser zieht. Und dann läuft man kilometerweit und stundenlang bis zum Meer, um dann lauthals zu lachen, wenn wieder jemandem schmerzhaft bewusst wird, dass der Atlantik vor allem eines ist: verdammt kalt. Nachts dann ein Spaziergang zur anderen Seite des Flusses, nach Vila Nova de Gaia. Man hat die schönste Sicht auf Porto, im Douro spiegeln sich die Lichter der Stadt. Es ist ruhiger, aber nicht menschenleer. Es ist …

Fototagebuch Sintra oder: Vom Traum, Prinzessin zu sein

Prinzessin sein war noch nie mein Ding, und doch ist es genau mein Ding. Schlösser mag ich eigentlich nicht, lieber kleine Häuser. Aber wenn es bunt ist und schön aussieht, und dann auch noch einen märchenhaften Zauberwald zu bieten hat, dann wäre ein Teil von mir doch gerne Prinzessin. So auch in Sintra, wo der Palácio Nacional da Pena hoch über der Stadt türmt, in knallgelb, rot und orange, mit Türmen, deren Dach im Regen glitzern, mit Wald so weit das Auge reicht, und Licht, das so perfekt zwischen den Bäumen tanzt, das man sich gar nicht daran satt sehen kann. Sintra ist winzig. Die Straßen sind schmal, über Kopfsteinpflaster kommt man in Parks, es gibt wunderschöne alte Häuser und Villen, und viele Touristen. Was an Erinnerungen bleibt, ist eine überteuerte, winzige Pizza; die Menschenmengen am Palast, das Gefühl von Regen auf meinem Gesicht, das Gefühl, König der Welt zu sein, ganz oben, voller Glück und Liebe und Farbe. Aber seht selbst: